Nun wohnt unser Neuzugang schon drei Wochen bei uns. Wir sind gut im Training und er findet immer mehr und mehr gefallen daran, zu arbeiten oder im Team zu arbeiten. Futter gibt es nur per Trainingseinheiten ala „Hast Du Hunger? Kein Problem.. aber für das Futter musst du arbeiten“.
Um die Konzentration unseres Straßenhundes zu steigern gibt es sogenannte Suchspiele. Dabei wird das Leckerchen einfach ins hohe Gras vom Hund weg geworfen. Er muss also permanent in Bewegung sein. Jolly liebt diese Art von Spiel. Diverse Übungen laufen paralell wenn wir spazieren gehen. Ich kann schon stolz behaupten, das „BLEIB“ auch schon verstanden wurde. So konnte ich den kleinen Skali ins Sitz schicken und mich für das Beitragsfoto schon entfernen. Die Hohe Kunst ist natürlich das Sitz auch auf die Entfernung klappt – aber langsam. Wir arbeiten erst einmal weiterhin am „BLEIB“. Zuvor war es ein Meter, so sind es heute schon fünf meter die ich zurückgehen kann. Auf zuruf kommen natürlich die beiden direkt angedackelt um den Keks abzustauben. 🙂
Wenn man bedenkt, dass er erst drei Wochen bei mir ist… er wird immer fröhlicher und munterer. So rannte er gesterm das erste mal wie eine Hummel über eine Wiese und forderte auch mich zum spielen auf .. was ich natürlich tat. Es muss für Außenstehende Personen furchtbar dämlich aussehen wenn eine Frau einem Hund hinterherrent und komische bewegungen macht, solang es mein Hund versteht.
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